Warum Meditation deine Medizin ist

Meditation

Viele sind alleine schon von dem Wort Mediation abgeschreckt. Du denkst jetzt vielleicht, das machen doch eh nur die buddhistischen Mönche. Das ist viel zu religiös.

Da muss ich dich jetzt leider enttĂ€uschen. Meditation ist nicht von einer Religion abhĂ€ngig. Es stimmt, im Buddhismus und Hinduismus ist Meditation ein sehr wichtiges Element. Aber du musst keiner bestimmten Religion angehören um Meditation auszuĂŒben.

Die Vielseitigkeit der Meditation

Die Meditation ist sehr vielseitig. Es gibt ganz verschiedene Arten eine Mediation durchzufĂŒhren und dabei liegen die Schwerpunkte in anderen Bereichen. Eine Meditation kann von ein paar Minuten bis hin zu einer Stunde oder sogar lĂ€nger dauern. Im Folgenden Abschnitt stelle ich dir die bekanntesten Meditationsarten vor, damit du dir mehr darunter vorstellen kannst.

GefĂŒhrte Meditation

Eine erfahrene Person fĂŒhrt dich von Anfang bis Ende sanft durch eine Meditation. Du musst nur zuhören und entspannen. Diese Person erklĂ€rt dir, wie du Atmen solltest und fĂŒhrt dich Schritt fĂŒr Schritt durch deine Gedanken und hilft dir beim Loslassen.

Fantasieren

Das Fantasieren kannst du sowohl selbst machen oder auch als gefĂŒhrte Meditation durchfĂŒhren. Dabei stellst du dir bestimmte Situationen und UmstĂ€nde vor, in denen du dich gerne befinden wĂŒrdest. Oder du baust in Gedanken deinen eigenen Wunschort auf. Zum Beispiel stellst du dir vor in einer HĂ€ngematte unter Palmen zu liegen.

Body Scan

In deinen Gedanken scannst du deinen gesamten Körper ab. Jedes einzelne Körperteil und Organ wird dabei wahrgenommen, gedanklich abgetastet und entspannt. So fließt bewusst die Energie im Körper zu jedem einzelnen Körperteil.

Vipassana

Vipassana ist ein Weg der SelbstverÀnderung durch Selbstbeobachtung. Geistige und körperliche Unreinheiten bzw. Erkranken werden durch diese Art von Meditation geheilt. Meistens wird diese Meditationstechnik in speziellen Workshops oder Retreats erlernt.

Die Vorteile von Meditation

Selbsterforschung

Die Meditation hilft dir auf deinen Körper zu hören und zu erkennen, was du wirklich brauchst. Du wirst dich dabei sehr viel mit dir selbst beschĂ€ftigen. Das ist toll. Nur wer sich selbst am besten kennt, kann ein erfĂŒlltes Leben fĂŒhren.

Der Sinn im Leben

Jeder kommt irgendwann im Leben an einen Punkt, an dem man sich fragt, warum wir ĂŒberhaupt auf dieser Welt sind. Was fĂŒr ein Nutzen hat die Menschheit an dir? Und fĂŒr was bist du bestimmt in deinem wundervollen Leben?

Um all diese essentiellen Fragen zu beantworten, brauchst du Geduld und intensive Arbeit mit und an dir. Die Antworten erfÀhrst du zum Teil erst nach Jahren. Manche bekommen sogar gar keine Antwort auf ihre Fragen.

Meditation hilft dir durch Selbstreflexion, Antworten zu finden. Durch Meditation erkennst du den Sinn, warum du genau heute an dem Punkt in deinem Leben stehst. Und bemerkst, dass es gut so ist, wie es gekommen ist. Alles hat nÀmlich seine Berechtigung. Auch die harten Zeiten, die du durchschreitest und die nicht so tollen Momente im Leben.

Ohne Trauer und Schmerz weißt du nĂ€mlich nicht wie sich GlĂŒck anfĂŒhlt.

Steigere deine KreativitÀt und ProduktivitÀt

Nach einer Meditation sind deine Gedanken geordneter. Du kannst die Zeit intensiv nutzen und produktiv sein. Neue Ideen schießen dir in den Kopf und du kannst dich konzentriert darauf stĂŒrzen. Das hilft enorm, wenn du gerade in einer unproduktiven Phase gefangen bist und kurz abschalten musst.

Außerdem wirst du viel kreativer – deine KreativitĂ€t inspiriert dich zu neuen Sachen.

Integriere deine Meditation in den Alltag

Die Meditation in den Alltag zu integrieren hört sich jetzt vielleicht sehr kompliziert oder zeitaufwendig an – ist es aber nicht.

Fange klein an. Am besten mit zwei oder drei Minuten am Morgen. Dann kannst du dich von Woche zu Woche steigern, ganz wie du dich fĂŒhlst. FĂŒr mich ist die beste Zeit fĂŒr eine Meditation am Morgen nach dem ZĂ€hneputzen. Dann bin ich nicht mehr allzu mĂŒde aber habe auch nicht schon tausend Gedanken im Kopf, die mich ablenken.

Conni von Planetbackpack hat einen sehr interessanten Artikel ĂŒber Meditation im Alltag geschrieben und wie du sie am besten in dein tĂ€gliches Leben integrieren kannst. Schau rein und lass dich inspirieren.

Meditation ist nicht durch die Religion oder irgendwelche Weltanschauungen definiert. Jeder kann meditieren! Die Ausrede “Ich habe absolut keine Zeit.” gibt es auch nicht, denn zwei Minuten am Tag hat jeder Zeit, denn fĂŒr Fernseh‘ schauen und Facebook hat man ja auch genĂŒgend Zeit.

Mach dir deine eigene Challenge fĂŒr eine Woche. Meditiere jeden Tag nur zwei Minuten. Wie fĂŒhlt sich das an? Probierst du’s noch eine weitere Woche?

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About corinnainkert

Ich bin das Gesicht hinter YogiInside und schreibe ĂŒber meine eigene Yogareise und meine Ausbildung zur Yogalehrerin. Ich möchte, dass Yoga bei jedem und jeder im Kopf ankommt und zugĂ€nglich ist. Dazu findest du alles rund um Yoga & Meditation auf yogiinside.at.

5 Comments

  1. Hallo Corinna,

    auch ich möchte mich bei dir wirklich herzlich fĂŒr deine AusfĂŒhrungen bedanken. Seit ich das therapeutische Atem Yoga bei Tessi besucht habe, mache ich jeden Morgen 1 Stunde meine Übungen. Auch die Meditation. Ich schaffe es jetzt immer mehr zur Mitte zu finden 🙂
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Christine

    • Hallo Christine,
      eine Stunde jeden Morgen AtemĂŒbungen zu machen ist wundervoll – schön, dass du dir diese zeit fĂŒr dich nimmst.
      Eine solche Morgenroutine verĂ€ndert den ganzen Tag. Mach weiter so 🙂

      Liebe GrĂŒĂŸe,
      Corinna

  2. Pingback: Das Yoga ABC - YogiInside

  3. Hallo Corinna,
    danke fĂŒr die sehr gute Übersicht, ĂŒber Meditation!
    Alles Liebe,
    Michael

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